Rechtslage in den Bundesländern


 Baden-Württemberg

 


 Bayern

 


 Berlin

 

Zutritt

  • Gemäß §2, Abs. 3, Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin (Hundegesetz - HundeG) gelten die Mitnahmeverbote (§15) auf Kinderspielplätze, Liegeweisen, in Badeanstalten sowie als solche gekennzeichnete öffentliche Badestellen mitzunehmen NICHT für Assistenzhunde
  • §6, Abs. 1, Abschnitt 3, Gesetz zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung der öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen: Blindenführ- und Behindertenbegleithunde dürfen frei laufen (Anmerkung: und haben demnach auch Zutritt) auf öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen (= gärtnerisch gestaltete Anlagen, Spielplätze, Freiflächen, waldähnlichen oder naturnahen Flächen, Plätze und Wege, die entweder der Erholung der Bevölkerung dienen oder für das Stadtbild oder die Umwelt von Bedeutung sind) 

 Leinenbefreiung

  • Gemäß §2, Abs. 3, Gesetz über das Halten und Führen von Hunden in Berlin (Hundegesetz - HundeG) gilt die Leinenpflicht (§28) NICHT für Assistenzhunde oder Assistenzhunde in Ausbildung (§29)

 Kotbeseitigung

 Kennzeichnungspflicht


 Brandenburg

 


 Bremen

 


 Hamburg

 Gem. §22 Ausnahmen gilt das Hundegesetz (Hamburgisches Gesetz über das Halten und Führen von Hunden) NICHT für Assistenzhunde (Absatz 1, Punkt 3).

Dies umfasst unteranderem sowohl die Leinen- und Maulkorbpflicht, wie auch die Kotbeseitigung.


 Hessen

 


 Mecklenburg-Vorpommern

 


 Niedersachsen

 


 Nordrhein-Westfalen

 Gem. §17 des LHundG NRW  (Landeshundegesetz - LHundG NRW)  gilt für Behindertenbegleithunde die nach dem Gesetz bestimmten Anleinpflichten im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes nicht.


 Rheinland-Pfalz

 


 Saarland

 


 Sachsen

 


 Schleswig-Holstein

Zutritt

  • Nach § 15 Gefahrhundegesetz (GefHG) gilt das Verbot, Hunde in Schulen, Krankenhäuser, Theater, Badeanstalten oder ähnliche Einrichtungen mitzunehmen NICHT für Blindenführhunde und Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres Einsatzes oder ihrer Ausbildung. 
  • Das Landesnaturschutzgesetz, §32 Abs. 2 Satz 2 besagt, dass Blindenführ- oder Behindertenbegleithunde im Rahmen ihres bestimmungsgemäßen Einsatzes und ihrer Ausbildung ganzjährig auch an Strandabschnitten mit regem Badebetrieb mitgeführt werden dürfen.

Leinenbefreiung

  • Nach § 15 Gefahrhundegesetz (GefHG) sind Blindenführ- und Behindertenbegleithunde von der generellen Anleinpflicht des §2 Abs2. GefHG sind diese Hunde befreit.

 Thüringen

 


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